Handwerkermarketing

Handwerker Marketing

Auch Handwerker brauchen Werbung und Marketing, um neue Kunden zu erreichen und sich bei Bestandskunden in Erinnerung zu rufen. Allerdings kann man eben das Handwerkermarketing nicht gleichsetzen mit dem Marketing für andere Unternehmen und Branchen.

So ist es gerade im Handwerkermarketing noch immer so, dass jeder dritte Euro, der in Werbung investiert wird, schlicht und ergreifend verpufft.

 

Worauf man beim Handwerkermarketing achten sollte

Gründe dafür sehen Experten darin, dass viele Handwerksbetriebe den Werbeetat nach dem Gießkannenprinzip verteilen oder Entscheidungen für Marketing- und Werbeaktivitäten aus dem Bauch heraus treffen. Dabei wäre es viel sinnvoller, einen gezielten Plan für das Handwerkermarketing aufzustellen und klare Ziele, die es zu erreichen gilt, zu definieren.

Dabei reicht es nicht, von einer stärkeren Kundenbindung zu träumen. Stattdessen sollten klare Ziele formuliert werden, wie etwa „Jede Reklamation wird binnen 24 Stunden bearbeitet“ oder „Wir wollen 100 Neukunden im Zeitraum von Januar bis Juni gewinnen“. Mit diesen Zielen vor Augen lässt sich der Erfolg der Marketingmaßnahme auch wesentlich besser messen.

 

Wie kann man Handwerkermarketing betreiben?

Doch welche Möglichkeiten für das Handwerkermarketing bieten sich an, wo liegen die größten Chancen? Zuerst einmal sollten sich Handwerker nicht alleine auf das Schalten von Anzeigen verlassen. Deutlich besser ist es, wenn sie zusätzlich Kontakte zur Presse, zu Journalisten knüpfen, die im Idealfall regelmäßig und vor allen Dingen unabhängig über den eigenen Handwerksbetrieb informieren.

Neben den klassischen Werbemitteln können auch digitale Medien für das Handwerkermarketing zum Einsatz kommen. Neben der heute absolut notwendigen Internetseite und einer Präsenz in den sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter und Co.) haben sich auch E-Mail-Newsletter oder Weblogs bewährt. Selbst die Teilnahme an Handwerkerauktionen kann sinnvoll sein. Damit lassen sich Auftragsflauten kompensieren und gleichzeitig wird der Bekanntheitsgrad gesteigert. Nicht zuletzt sorgen positive Bewertungen im Netz für Folgeaufträge.

Statt der viel angepriesenen und mit lustigen Wortspielen versehenen Werbebotschaften, bietet es sich im Handwerkermarketing an, dem Kunden echten Mehrwert zu bieten. Ein kleiner Ratgeber oder eine Checkliste sorgen dafür, dass sich die Kunden angesprochen fühlen. Ratsam ist es zudem, sich bei jedem Neukunden zu informieren, wie er vom eigenen Handwerksbetrieb erfahren hat. So können die Werbebudgets in regelmäßigen Abständen umverteilt werden, so dass sie in erster Linie dem Handwerkermarketing-Bereich zugutekommen, der die besten Erfolge verspricht.

Außerdem kann es sich lohnen, mit anderen Unternehmen eine Werbekooperation anzustreben. Dadurch können Handwerker dem Kunden zusätzlichen Mehrwert bieten, etwa alle Leistungen aus einer Hand, zum Festpreis usw. Zusätzlich lassen sich die Werbekosten durch die Aufteilung auf alle beteiligten Unternehmen senken.